luststreifen – queer cinema basel: 15.-18. September 2011
Sind Feminist_Innen, die sich durch Pornographie emanzipieren, pervers? Ist eine schwule Schuhplattlergruppe, die sich in die bayrische Tanztradition integrieren will, abartig? Sind die Stricherjungs am Bahnhof Zoo ein Fall für die Sittenpolizei? Ist Zombie-Sex abnormal?
Der Fokus der vierten Ausgabe von luststreifen – queer cinema basel liegt auf dem Begriff «pervers». Was darunter verstanden wird, kommt ganz auf die Betrachtenden an. Subversiv angeeignet kann der Blick auf so genannt Perverses Überraschendes und gewohnt Ungewohntes zu Tage bringen. Fernab von heteronormativen Perspektiven auf Körper und Sexualität entsteht ein lustvoller Spielraum für Perversion, Andersartigkeit und Abartigkeit. Pervers ist ein Appell, sich Bilder und Lebenswelten subversiv anzueignen und aus ihrem Schattendasein zu holen. Unzensiert, dramatisch und pervers – das ist luststreifen 2011.
Die luststreifen finden wieder kompakt an einem verlängerten Wochenende, vom 15.-18. September 2011 statt, an gewohntem Ort im neuen kino basel. Das Filmprogramm gibt es als Übersicht und eine Liste der gezeigten Filme findet sich hier.
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